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WE'RE MOTÖRHEAD AND WE PLAY ROCK'N'ROLL!

 

Mr. Ian Fraser "Lemmy" Kilmister lud, wie jedes Jahr Anfang Dezember, zur verfrühten Geburtstagsparty nach München. Diesmal im Zenith, einer Eisenbahnhalle des ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerk Freimann und bekannt wegen extrem schlechter Akustik. Nichtsdestotrotz war die 5.000 m² große Werkshalle ausverkauft. Das bedeutet 6.000 Personen, die sich die beständigste Konstante des Musikbusiness zu Gemüte führen.

Zwei Support-Acts begleiteten den Gig. Diaries of a Hero machten den Anfang, die mit einem komischen, weichen Alternativ-Metal und wegen ihres Namens, eher an Durchfall erinnerten.

Bei Anthrax sah es da schon ganz anders aus. Die Menge taute auf und erste Fan-Gesänge erhoben sich. Besonders als beim Titel "In the End" links und rechts Bilder mit Ronnie James Dio und Dimebag Darrell enthüllt wurden.

Nach kurzer Umbauphase kam der Godfather auf die Bühne, stellte sein Milrophon hoch und eröffnete das Set mit den Worten...

WE'RE MOTÖRHEAD AND WE ALL GONNA DIE!

Man glaubt es nicht! Dafür war die PA nun so laut, dass auch die schlechte Akustik des Zenith egal war. Die Set-List war gut gemischt und so rauschte schnell die Stimmung in die Höhe, was durch die Bildung eines Moshpits auch optisch sichtbar wurde.

Nach Beendigung des Konzertes muss den Service des Zenith-Personales durchaus loben. Eine Tür für 6.000 Leute zu Öffnen, um zum Rauchen zu kommen, sowie inkompetente Secritys und eine Wartezeit von ca. 45 Minuten bei der Jackenausgabe.


Auf der Heimfahrt wurde unserem Fahrer dann auch klar, dass Nachts auf der Autobahn auch Tiere unterwegs sein können. Und auf der Landstraße...

Ausklang des Abends beim Glühweinstand der Landjungend und beim Wirt...

 

 

   

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